HOME Museum Moderner Kunst Kärnten






Bildleiste
Geschichte des Gebäudes

Das Museum Moderner Kunst Kärnten ist in der sogenannten „Burg“ im Zentrum
von Klagenfurt untergebracht. Das Gebäude wurde 1586 mit dem Zweck der Beherbergung des „Collegium sapientiae et pietatis“, einer Schule des protestantischen Adels, errichtet. Ab 1601 nutzten es die Kärntner Landstände
als Residenz.
Nach Bränden 1636 und 1723 baute man die „Burg“ zweimal wieder auf.
1733/34 wurde die Burgkapelle errichtet, der barocke Freskenschmuck stammt
von Josef Ferdinand Fromiller (1693-1760). Im Jahre 1773 erfolgte die
Erweiterung des Hauses durch das zweite Stockwerk. Ab 1791 war die „Burg“
Sitz des Landeshauptmanns und diente dem Landesfürsten bzw. dem Kaiser
als Quartier. Von 1872 bis 1928 waren wiederum Schulen im Südtrakt untergebracht.

Burghof bei Nacht


Durch die Gründung der Kärntner Landesgalerie 1933 erhielt das Gebäude eine neue Widmung. 1938, mit dem Anschluss an Hitler-Deutschland kam es jedoch
 zur Schließung der Galerie. Nach dem Krieg 1946 betraute man schließlich das Landesmuseum für Kärnten mit der Verwaltung der Bestände der Kärntner Landesgalerie. Erst 1965 wurde die Kärntner Landesgalerie in zehn neu
adaptierten Räumen in der „Burg“ wiedereröffnet.

Ausstellungsraum MMKK mit Arbeiten von Bruno Gironcoli



Nach einem weitreichenden Umbau nach den Plänen der Architekten Helmut Dominikus und Ralf Mikula und einer Generalsanierung der Burg (2001-03)
wurde im Frühjahr 2003 das Museum Moderner Kunst Kärnten in den
ehemaligen, nunmehr erweiterten Räumlichkeiten der Kärntner Landesgalerie eröffnet.

Ausstellungsraum MMKK mit Arbeiten von Peter Kogler

Museum Moderner Kunst Kärnten  •  Burggasse 8 / Domgasse  •  9020 Klagenfurt, Austria  •  ++43(0)50.536.30542  •  office.museum@ktn.gv.at